47. Folge – Das Schieferfrühstück

Wein Soul-Faktor Euronen
2011 Riesling Kestener
Weingut Matthias Meierer, Mosel
bis 10
2011 Riesling „WTF“
Weingut Matthias Meierer, Mosel
10-20
2011 Riesling Kestener Paulinshofberg
Weingut Matthias Meierer, Mosel
bis 10
2009 Dornfelder trocken „Saphir“
Familienweingut Benzinger, Pfalz
10-20

Matthias Meierer gehört zu der „Next Generation“ der jungen deutschen Winzer, die eine spannende Zukunft vor sich haben. Er hat vor einiger Zeit den Fünf-Hektar-Betrieb seiner Eltern in Kesten an der Mittelmosel übernommen. Ehrlich gesagt hatte ich ihn bis zu diesem Videodreh nicht auf dem Radarschirm – was nichts heißt. Man kann nicht alles wissen und kennen. Doch man muss die junge Winzerszene in Deutschland stark beobachten. Da rücken jetzt einige neue Namen nach, und ich finde diese Konkurrenz für die „gesetzten“ Betriebe gut. Denn bei einigen bekannten Betrieben kann ich in letzter Zeit eine gewisse Behäbigkeit und Arroganz erkennen.

Total bodenständig, natürlich, selbstbewusst und mit internationaler Erfahrung keltert Matthias Rieslinge des alten Stils und mischt sie mit modernen Erkenntnissen des Weinbaus: Seine Rieslinge sind spontan vergoren, und er maischt sie teilweise sogar auf den Schalen. Weine mit klassischer Schieferwürze, knackiger Frische, manchmal mit dem Hang, zu polarisieren. Mir haben diese authentischen Rieslinge auf Anhieb sehr gut gefallen, und würden sie aus einem Dorf weiter stammen, dann wäre ihr Preis doppelt so hoch. Der Kestener Riesling ist preislich in dieser Kategorie kaum zu schlagen. Mehr Wein fürs Geld geht nicht, d. h. kenne ich nicht. Glockenklare Rieslingfrucht und herrlich saftig. Bis dato ist das einer der Weine mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis bei WaL.

Der WTF (What the Fuck!) verdeutlicht jene Lässigkeit und Mut zum Risiko, die einen sehr guten Winzer ausmachen. Der Ritt auf der Rasierklinge ist gelungen. Ein herber, zupackender Wein mit Potential. Nicht unbedingt für Amateure geeignet, aber Weinfreaks haben ihre wahre Freude an so einem heftigen Stoff.

Die fruchtige Spätlese aus dem 2011 Paulinshofberg ist ein Klassiker. Schade, dass sich vor allem der deutsche Markt mit diesen köstlich delikaten Weinen schwertut. Die natürliche Süße ist wunderbar eingebunden, und so ein Stoff verdient wesentlich mehr Beachtung. Der Markt tut sich schwer, einfach nur diesen süffigen Geschmack anzuerkennen. Viele Menschen denken bei süß nur an billig und plump. Hier ist das Gegenteil der Fall.

Alle Weine von Matthias tragen eine klare Handschrift. Er hat auf jeden Fall das Erbe seiner Eltern vielversprechend übernommen und wird noch einiges bewegen.

Der letzte Wein ist ein Dornfelder. Eine Rebsorte, mit der ich mich kaum beschäftige, obwohl sie zu den meistverkauften in Deutschland gehört. Der Prozess, etwas Anständiges zu finden ist mir einfach zu mühsam. Der Dornfelder „Saphir“ von Benzinger ist mit per Zufall auf die Lippen gekommen. Ehrlich gesagt, wahrscheinlich ist er unter den Top 3 Dornfeldern, die ich je getrunken habe. Er stammt aus einer alten Anlage aus den 70ern und wird liebevoll von der Familie Benzinger gepflegt. Ein würzig-rauchiger Rotwein mit einer samtigen Kirschfrucht. Wahnsinnig fein und klasse zu trinken. Um so vieles besser und authentischer als diese vielen fürchterlichen, unreifen Cabernet-Merlot-Schrottweine mit modernen Etiketten.

Wenn es nur mehr solcher tollen Dornfelder gäbe, dann könnten wir gut und gerne auf viele dieser neuen, dunklen deutschen Rotweine verzichten.

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53 Antworten zu 47. Folge – Das Schieferfrühstück

  1. Hardy schreibt:

    Hallo Hendrik,
    krasse Stimme im Video. Woher hast du die denn?
    Moselrieslinge finde ich ganz toll. Ich bin auch der Meinung, dass Riesling nicht unbedingt Säure haben muss. Vor allem Rieslinge von der Mosel müssen dies nicht haben. Rieslinge aus Franken schon eher. Absolute Kaufempfehlung hier sind hier der Escherndorfer Lump Riesling Kabinett von Horst Sauer. In der letzten Zeit habe ich auch andere tolle Rieslinge getrunken. Z.B. der Riesling vom Würzburger Pfaffenberg (Bürgerspital Würzburg). War total hin und weg von Mineralität und Frucht. Absolute Pfirsichnote. Ein weiterer toller Riesling war der Kung Fu Girl von Charles Smith. Es gibt auch tolle Rieslinge aus Washington State. Einfach mal probieren.

  2. Philip schreibt:

    Meiner Meinung nach das beste Video bisher. Toller Gast, schöne Selektion der Weine. Ich hab mir eben die Weinkarte bestellt. Danke Hendrik, danke Matthias ihr habt mich klasse unterhalten und gelernt habe ich auch was.

  3. Philip schreibt:

    Zu den restsüßen Weinen: Ich war gerade vor zwei Wochen an der Mittelmosel, der Saar und der Ruwer und die unterschiedlichen Stilistiken sprechen mich wahnsinnig an. Meine Mutter (50 Jahre) hingegen kann damit garnix anfangen. Sie braucht ihre Weine volldogmatisch trocken! Ist halt ne andere Generation. Aber da verpasst man viel. Ein Kabinett von Maximin Grünhaus oder eine klassische Spätlese von Ansgar Clüsserath, da ist einfach Magie drin. Dieses Süße-Säure Spiel, der tolle Abgang, aber auch die niedrigeren Alkoholgehalte machen diese Weine zu, im besten Sinne, Trinkweinen für launige Abende mit Freunden!

    Aber eines muss auch zur Mosel gesagt werden: Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Gerade die kleinen Dörfer richten sich eher an Rentner und Wohnwagenbesitzer und nicht an ein junges aufgeschlossenes Publikum (meine Frau und ich sind 27, bzw. 30 Jahre alt). Ausnahmen gibt es, aber die muss man sich zuvor erlesen. Ansonsten eine schöne, wildromantische Gegend, bei der Man Städte wie Cochem und Bernkastel meiden sollte. Da ist Abseits mehr geboten.

    Lieber Hendrik, auf das “Moselspecial” habe ich lange gewartet. Ich fänd es schön, einige andere Anbaugebiete auch so zu thematisieren. Als Franke könnte ich dir einige junge, neue und frische Weingüter empfehlen, die der angestaubten Bocksbeutelfraktion momentan ganz schön einheitzt!

    • Praterralle schreibt:

      Hallo Philip,
      also ich kann als Franke Deinem Begriff “angestaubte Bocksbeutelfraktion” überhaupt nicht folgen. Horst Sauer, Rainer Sauer, Schmitts Kinder füllen nach wie vor in Bocksbeuteln die meisten traditionellen Rebsorten ab und diese haben einerseits einen extrem modernen Stil und auch Tradition miteinander vereint. Probier z. Bsp. mal den Escherndorfer Lump Riesling Kabinett 2011von Horst Sauer. Es haut einen schier um vor Mineralik und exotischen Früchten. Kein Weinbaugebiet in Deutschland hat eigentlich den Vorteil dieser Corporate identity durch den Bocksbeutel. Man müßte nur darauf achten, dass die Brühe von schlechten Erzeugern in diesen nicht abgefüllt wird. Bocksbeutel für 2 Euro sind der Untergang des Frankenweines. Da müßte der VDP mal was tun. Aber ich geb Dir Recht. Die jungen Wilden in Franken füllen meistens in anderen Flaschen ab. So der Stahl aus Auershofen und auch die Kinder der Spitzenwinzer mit deren Weinen Freiraum und Sehnsucht. Aber ohne Bocksbeutel geht die fränkische Identität verloren und wir werden nur “Nordbayern mit Weinerzeugung”. Schauderhaft

      • Philip schreibt:

        Hallo Praterralle,
        ich glaube, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich sprach vor allem gegen die “angestaubte Bocksbeutelfraktion”. Ich habe natürlich nichts gegen die Flaschenform und ihre Identitätsstiftende Wirkung. Dennoch sind Winzer wie die Sauers oder auch Bickel-Stumpf und Ruck die Ausnahme und nicht die Regel! Da geistern noch viel zu viele Ewig-gestirge durch die fränkischen Weinberge. Überhaupt ist Volkach/Escherndorf/Sommerach vielen anderen Sub-Anbaugebieten einen Schritt voraus. Übrigens nicht zu vergessen: Max Müller I. Der Sehnsucht ist aber schon ein Projekt von Horst Sauer und nicht von seiner Tochter (Katharina!?). Aber Christian Stahl ist schon ganz weit vorne. Hatte eben noch den Edeltstahl Silvaner 2011 im Glas. Irrer Wein. Und auch der Riesling Keuper von Brügel! Klasse Wein.
        Aber wir driften ab, ging ja um die Mosel :-). Du siehst Hendrik: Hier gibt es viel zu entdecken.

    • Praterralle schreibt:

      Horst Sauer ist für die edelsüßen Weine zuständig, für die trockenen die Tochter und Sehnsucht ist meines Wissens nach ihr Projekt.

  4. Praterralle schreibt:

    Hallo Hendrik,
    leider war Philip schneller mit der Antwort. Ich bin nämlich auch der Meinung, dass dies Deine beste Sendung bisher war. Endlich ist hier auch mal gezeigt worden, das man für unter fünf Euro traumhafte Weine bei Winzern in Deutschland bekommen kann. Eine These, die ich schon seit Jahren vertrete. Diese ganze Schädelspalterbrühe aus dem Supermarkt kanste voll vergess. Schieferriesling ist für mich die Königsklasse unter den Rieslingen, ist aber natürlich Geschmackssache ( probiere grad einen Grauen Burgunder 2011 von Wittmann, ist scho ziehmlich gut). Ich hab zwar Verbot von meiner besseren Seite weitere Weine zu bestellen, weil die Keller voll sind, aber diesen Winzer fand ich extrem kompetent und geradlinig. Ist bei diesen ganzen Marketingfuzzis echt erfrischend und verpflichtend zum Kauf. Bitte weiter so.

    Hab übrigens unter folgenden Link auch einen interessanten Weinblog gefunden, der überwiegend fränkische und andere deutsche Weine, aber auch internationale Winzer von Format präsentiert. Chapeau

    http://wernervino.blog.de/

    Santé Ralf

  5. Praterralle schreibt:

    Einen hab ich noch.
    Bezüglich Dornfelder hab ich mein Überraschungserlebnis mit denen von Eva Vollmers und Weingut Pawis gehabt. Obwohl ich der ultimative Dornfelderhasser bin, aber diese beiden waren absolut Spitze.

  6. Tom Book schreibt:

    Seeehr interessant.
    Habe dem jungen Mann heute erst einmal 6 Flaschen abgekauft und freue mich darauf, was ich erleben darf.
    Ich finde es immer wieder einfach genial, Deine Tipps nutzen zu können. Ich habe nicht die Kohle, die großen Weine kaufen zu können – leider. Und mir schenkt auch niemand kistenweise “Proben”. Darum ist es sehr hilfreich, Deine Hinweise in die Suche nach tollen Erlebnissen einbauen zu können.

    Grüße,

    Tom

  7. Tom Book schreibt:

    Ich werde dann mal Laut geben, wenn der Stoff durchgelaufen ist.
    Gruß,
    Tom

    • Matthias Meierer schreibt:

      Der läuft aber hoffentlich nicht einfach so durch, sondern hinterlässt bleibende Eindrücke!!!! PROST!

      • Michael schreibt:

        Moinsen,
        wollte mich mal nach dem WTF erkundigen und, wenn noch verfügbar, auch bestellen. Bestellung Weinkarte und Kontakt zur Zeit etwas schwierig…
        Gibts den WTF noch?

        Gruß,
        Michael

  8. Kay schreibt:

    Das war wieder einmal eine tolle Folge mit einem sehr interessanten Gast. Beim nächsten WTF Riesling, ruhig gross auf die Flasche draufschreiben ;-) Bei den Preisen muss ich mir jetzt alle drei Flaschen holen, sofern dies möglich ist.
    Zum Thema WTF? kann ich nur sagen, Dornfelder? Noch nie davon gehört, ist so etwas in der Schweiz bekannt? Sollte ich das kennen, wohl nicht unbedingt. Aber einiges gelernt darüber :-)

    Hier ist noch die Gary V Folge mit Matthias:
    http://tv.winelibrary.com/2009/06/15/a-german-riesling-tasting-episode-689/

  9. the winegetter schreibt:

    Stimme Dir voll zu, Hendrik. War im Juni das erste Mal bei Matthias und von den Weinen sehr angetan. Wird Zeit, dass er bekannter wird.

  10. Nick schreibt:

    Nach Jahren des Stillstands ist und der Produktion von billigen Weinen ist sehr viel Bewegung in die Moselregion gekommen. Bischof Marx hat nicht umsonst, trotz Ebbe in der Kirchenkasse, kurz vor seinem Weggang nach München, nochmals einige Hektar für die Bischöflichen Weingütern dazu gekauft. Es gibt kaum elegantere Rieslinge als die von der Mosel, aber wie immer ist das eine Frage des persönlichen Geschmacks :-)

  11. Barolista schreibt:

    Ach ja die Mosel – sie war mein Start in Sachen Riesling, besonders restsüße Vertreter, und ist nach wie vor ungeschlagenes persönliches Geschmackshighlight bezüglich dieser Rebsorte. Zum Dahinschwelgen! Begonnen hat das mit den Weinen von Franz-Josef Eifel aus Trittenheim, vielleicht nicht so bekannt wie seine berühmteren Kollegen in diesem Gebiet, aber geschmacklich diesen nicht nachstehend, vor allem auch alte Jahrgänge (20 Jahre Unterschied sind kaum zu merken!). Nach Trittenheim, Wehlen und Brauneberg finde ich es jetzt ganz wunderbar einen Tip für (noch) unbekannte kleinere Orte dieses Weinbaugebiets zu erhalten, die Weinliste ist schon bestellt – vielen Dank Hendrik & Matthias, das war wirklich eine unterhaltsame und lehrreiche Sendung! Damit schließe ich an meine Vorschreiber an, eine nähere Vorstellung eines Anbaugebiets zusammen mit einem dort ansässigen Winzer ist ne gute Sache und ich hoffe, das gibt’s noch öfter. In diesem Zusammenhang würde ich auch gern Sachsen mal vertreten wissen, außer Klaus Zimmerling gibt es mit Martin Schwarz, Karl Friedrich Aust oder Frédéric Fourré ein paar sehr ambitionierte Winzer, die dem sächsischen Weinqualitätsniveau sehr wohlgetan haben. Leider sind die Preise immer noch überdimensioniert, warum eigentlich?

  12. freddy schreibt:

    Wieder mal eine klasse Folge!
    Ich finde es super, dass du auch Nachwuchstalenten ein Forum bietest und uns verrätst, wo man ein gutes Preis/Leistungsverhältnis bekommt.
    Hier ein Link zu Nachwuchstalenten in der Pfalz: http://www.suedlicheweinstrasse.de/wein/die-junge-suedpfalz.html

  13. Kay Mettel schreibt:

    …will bei der nächsten Bestellung auch ein Päckchen Steine ! und ich find die Jungen Reben weiterhin extrem geil ! saftig und sexy ! ;)
    Super Folge ! weitermachen !

  14. Tom Book schreibt:

    ….und ich lasse natürlich nix einfach durchlaufen – aber ich verfüge nicht über den Bestand an Adjektiven, mit denen andere in irgendwelchen elitären Kreisen gerne blenden. Darum lese ich hier sehr gerne mit. So!

  15. Tom Book schreibt:

    Axel Hacke….herrlich.
    Bitte löschen, wenn der Link Ärger machen könnte:

  16. Michael schreibt:

    Nabend,

    ich hab mal ein bischen Riesling bestellt und bin gespannt. Da mir so “kantiger Riesling” a la Tesch z.B. auch gefällt, denke ich das hier was ganz spannendes auf mich zukommt. Ich werde berichten… Zum Thema restsüsse Rieslinge: habe ganz gute Erfahrungen mit Weinen vom Weingut Eifel gemacht. Vom Rotliegenden und Alex E. machen Spaß ohne dabei die Süsse überbetont erscheinen zu lassen. Ist auch eher die Fruchtsüsse, die zwischendurch mal zwischen den Trockenen Spaß bereitet.

    Gruß,
    Michael

    p.s.: nächstes Jahr ist ein Besuch der Mosel dran und auf jeden Fall ein Besuch bei Matthias Meierer

  17. SteffenU schreibt:

    Hallo,
    ganz tolle Folge und wenn Winzer wie Matthias Meierer unsere deutsche Weinzukunft sind, dann kann man sich beruhigt zurücklehnen und sich auf das freuen was da kommt. Und Matthias ich kündige es schon mal an, ich komme demnächst an die Mosel.
    Gruß SteffenU

  18. FloB schreibt:

    Hey Hendrik,
    klasse Folge :-) Ich finde es immer unglaublich interessant und lehrreich wenn ich deinen Blog verfolge, da Du ihn so faszinierend unkompliziert und auf den Punkt gestaltest. Ich freue mich auf viele weitere Folgen und mehr tolle Winzer. Am Montag geht es auf die Grosse Gewächs-Probe nach Berlin, bin schon gespannt drauf. Weiter so.
    Gruß Flo

  19. Mathias schreibt:

    Ich finde die Mosel eigentlich ein bisschen langweilig, weil es dort ja fast nur Riesling gibt – und ich kann doch nicht immer nur Riesling trinken! Und die paar Alternativen, die es dort gibt sind meistens qualitativ nicht so doll, weil all die guten Steillagen natürlich für den Riesling reserviert sind und alles andere nur auf der flachen Uferseite wächst. Die Rieslinge allerdings sind teilweise sehr schön, zumal ich auch gerne etwas Restsüße mag – gerade beim Riesling. Auf jeden Fall finde ich es toll, dass, wenn man hinsichtlich der Rebsorte schon so eingeschränkt ist, wenigstens mal einer versucht, da mal was anderes und Neues draus zu machen, so wie den WTF!? Muss ich unbedingt mal probieren.

    • Tina schreibt:

      Es gibt an der Mosel auch Elbling, tolle Burgunder, Auxerrois und leckere Dornfelder – einfach ein bisschen weiter schauen Richtung “Südliche Wein-Mosel”, an der Grenze zu Luxemburg!! Und das modern und mit klasse Qualität! Und überraschend anders!
      Insgesamt macht’s natürlich die Vielfalt und alle Moseljünger nen super Job! Schöner Beitrag, I like!

  20. Marco Rosso schreibt:

    Super Video und sehr sympatisch der Herr Jungwinzer.Werde auf jeden Fall was bei ihm bestellen.Ich liebe mittlerweile Moselweine,was nicht immer so war.Mein großer Favorit ist Stefan Steinmetz mit seinen Weinen die ich toll finde. Chapeau,weiter so !

  21. Sven schreibt:

    Hey, ich bin schon gespannt, was in Folge 48 passieren wird, Hendrik…

  22. GoBenn71 schreibt:

    So, ich habe gerade ein Glas vom Kestener Riesling vor mir und trinke auf die Rückkehr von van der Vaart zum HSV!

    Ich kann nur Komplimente aussprechen. Erstmal super schneller Versand des von mir am Mittwoch georderten Probepakets und der Kestener ist wirklich ein Klassewein, da kann ich mich Hendrik nur anschliessen. PLV ist einfach super.
    Freue mich schon auf den WTF, aber da brauche ich noch den richtigen Anlass, der bleibt erstmal im Keller.

  23. AlenJ schreibt:

    Hallo Hendrik. Heute warb die BILD mit einem großen Artikel für Discounter-Weine. Frau Cordula Eich stellt darin die 100 besten Weine aus den Supermärkten vor. Da kommen dann u.a. Schwarzrieslinge rosé, Trollinger mit Lemberger oder Merlots für 1,99€ vor. Dürfen die das?
    Spaß bei Seite, was sagt der MS dazu? Soll ich mir die 100 Flaschen kaufen? ;-)

    • hendrikthoma schreibt:

      Hi Alen,

      was bringt einem der Vergleich von 20 industriell hergestellten Marmeladen? In dieser Kategorie findet man das wofür man bezahlt. Passionslose, saubere (auch nicht immer) Lebensmittel. Auf diese Weise wird die ‘Deutsche Seele’ weiterhin mit der Mär versorgt, daß es im Discount oder im Supermarkt das Schnäppchen seines Lebens im Regal wartet. Eine grausame Diskussion, in der es am Ende um viel Geld geht. Schließlich wird hier ein Großteil des Weines gekauft. Mich läßt das kalt und konzentriere mich weiterhin auf die tollen Soulweine die ich versuche in diesem Blog herauszufinden. Viele Grüße, Hendrik

      • Marco Rosso schreibt:

        Hendrik,du hast so recht.Das ist die übliche Leute Verdummung,aber der Deutsche Michel will ja verdummt werden,Hauptsache er macht ein Schnäppchen !

  24. Werner schreibt:

    Sehr sympathisch der Matthias, mein Interesse an den Meierer-Weinen wurde geweckt. Hab gleich mal ein paar Flaschen geordert und die Bestellung wurde von Matthias sogar direkt aus seinem USA-Urlaub umgehend bestätigt. So macht das Spaß!

  25. Tom Book schreibt:

    Angekommen. Sechs Flaschen Kestener Paulinsberg. Erster Eindruck: hanseatische Etiketten – sehr schön. Edel. Im Glas ein blitzsauberer Stoff. Herrlich knackig, sauber eingebundene Säure, angenehmer Alkohol. Ich habe noch nie einen Riesling genossen, der so geradeaus ist. Pure Begeisterung. Eigentlich bin ich ein Freund von saftigen Verdejos, aber auch eher ruppigen Tropfen aus der Rueda – in diesem Fall bin ich von der Klarheit begeistert. Genuss ohne Ablenkung!

  26. Michael schreibt:

    Moinsen,

    heute gabs zum lecker gegrillten Huftsteak den WTF. Hammer! Lecker würzig, in der Nase Ankläge von Pfirsich, Ananasminze angenehm trocken, leichte Salzigkeit. Das macht Spaß.
    Gut, das ich ein paar Fläschchen mehr bestellt habe. Alte Reben und Paulinsberg folgen.

    Ich muß da unbedingt mal hin ;-)

    Grüße aus dem Norden,

    Michael

  27. Peter schreibt:

    Guten Abend Hendrik,
    klasse Blog. Spannend, fundiert und auf den Punkt. Vielen herzlichen Dank.
    Gerade die Winzerperspektive, wie die von Matthias Meierer oder auch Hans Oliver Spanier erweitern den Horizont.
    Nur eine kleine Nachfrage: die vier Soulpunkte, die Du dem Kestener im Video gibst, haben es irgendwie nicht in die Bewertungs-Grafik geschafft, oder hab ich da was missverstanden.
    Bestellt wird er auf jeden Fall ;-)

    Liebe Grüße aus München,

    Peter

    • Peter schreibt:

      P.S.: Ah ok, hat sich geklärt, anfangs warens 4Soulpunkte (7:07min) in der abschließenden Bewertung warens dann 3Punkte (23:47min) – im Zweifel:
      Matthias Meierer hat allein für den Auftritt die 4 auf jeden Fall verdient.

  28. Rainer schreibt:

    Wer sich jetzt fragt wo denn nun eigentlich weitere Kommentare von Konsumenten dieses Weins, Probepakets, WTF stecken, die tauchen seltsamer weise erst unter der Folge 108 auf – komisch aber wahr. :-D

  29. Pingback: Wein am Limit – 160. Folge Der 11. Hangout mit den Moseljüngern am 28. März 2014 | Wein am Limit

  30. Pingback: Weingut Meierer, Kesten | Germanas Weinwelt

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