74. Folge – St. Sylvester 2012

Wein Soul-Faktor Euronen
2009 Saumur Brut „Trésor“
Bouvet-Ladubay, Loire
10-20 €
2008 Saumur Extra Brut „Cuvée Zero“
Bouvet-Ladubay, Loire
10-20 €

Moin, moin und vielen Dank für die wunderbare Zeit hier in meiner kleinen Show auf Wein am Limit. Bald wird dieser noch junge Video-Blog ein Jahr alt. In dieser Zeit ist einiges passiert, und es stehen schon viele interessante Themen auf der Agenda 2013. Der Livestream hat sensationell funktioniert, und ich werde diese Form der direkten Kommunikation zu euch weiter ausbauen.

Herzlichen Dank für euren Input zur 72. Folge. Ich habe alles gelesen und bitte euch, zu respektieren, dass ich nicht immer alles direkt kommentieren kann oder möchte. Ich bin hier, statistisch gesehen, schon weit vor allen anderen, und WaL nimmt einen nicht unerheblichen Teil meiner Arbeitszeit in Anspruch. Ich verstehe die Kommentarfunktion als eine Möglichkeit, eure Meinung zu hören oder sich auch gegen meine zu stellen. Außerdem verstehe ich mehr von meinem Publikum, wenn es seine Meinung zu einem vorgestellten Thema äußert. Das ist wiederum auch hilfreich für neue Freunde von Wein am Limit. Also, bitte werdet nicht müde. Ich werde es auch nicht. Außerdem finde ich die Gesprächskultur auf diesem Forum respektvoll im Gegensatz dazu was ich auf anderen Plattformen lese.

In der Silvester-Ausgabe geht es um Schaumweine aus Saumur an der mittleren Loire. Bouvet-Ladubay ist ein alteingesessener, aber nicht verstaubter Betrieb, wie ich bei meinem Besuch im Herbst sehen konnte. Der Direktor Patrice Monmousseau, ist so etwas wie der Willy Wonka dieses modern ausgestatteten Präzisionsbetriebs, der die schnörkellose, genussorientierte Philosophie von Bouvet-Ladubay lebt. Viel wichtiger ist mir, dass dieses Haus hervorragende Schaumweine zu sehr fairen Preisen und gleichbleibend zuverlässig keltert.

Gerne werden diese Weine, oder die Crémants, als preisgünstigere Alternative zu Champagner angepriesen. Das sehe ich nicht so. Rebsorten, Böden, Klima und Ausbauweise ergeben eine ganz andere Stilistik. Viel fruchtiger und fröhlicher sind diese Schaumweine und absolut eigenständig. Das einzige, was sie mit einem Champagner gemeinsam haben, ist die zweite Vergärung und Lagerung auf der Flasche, bzw. der technische Ablauf ihrer Herstellung (und dabei übertreffen sie diesen sogar manchmal). Das Prestige hat der Champagner, aber die Lebensfreude und Fröhlichkeit dieser Schaumweine ist ihr wunderbares Kalkül.

Der Grundwein aus 80 % Chenin Blanc und 20 % Chardonnay für den Saumur Brut Trésor wurde sechs Monate im Eichenholz gereift. Das verleiht ihm ein komplexeres, aber nicht holzbelastetes Aroma. Ein herrlich reifer und saftiger Stoff, der mit viel Frische und Lebendigkeit über die Zunge tanzt. Er hat nicht das hefegeprägte, toastig-nussige Bukett eines Champagners, sondern vielmehr einen intensiv fruchtigen Duft, der mich an reife Ananas und Boskop-Äpfel erinnert. Zwei Jahre lagerte der Trésor auf der Hefe und entwickelte dabei ein feines, cremiges Mousseux. Bevor ich mir zwielichtigen Discounter-Champagner kaufen würde, lasse ich mir lieber ein so authentisches Produkt, wie diesem Saumur, über die Zunge laufen.

Für mich ist ein guter Saumur (oder Crémant) neben Rieslingsekt der Klassiker zu Würstchen mit Kartoffelsalat. Er reinigt die Zunge und belebt die Geschmackspapillen mit seiner frischen Säure.

Der 2008er Saumur Extra Brut „Cuvée Zero“ ist ein anderes Kaliber. Hochklassig, aber nichts für schwache Geschmacksnerven. Mit nahezu null Gramm Restzucker polarisiert er gekonnt den Gaumen. Er fordert, schenkt einem aber so viel Freude zugleich. Der „Cuvée Zero“ hat ein tiefes, mineralisches Bukett mit leichter Reife, das ich in Form des Duftes von weißen Champions wiederfinde. Zugegeben hört sich das jetzt nicht ansprechend an, aber dieser Stoff ist bereits in der Sekundärphase angekommen und lässt alle Aromen der Erde, aus der er stammt, und die seines Ausbaus, frei. Den fehlenden Zucker verkraftet er ohne Probleme, weil er einen intensiv stoffigen Extrakt besitzt. Dieser verleiht dem auf der Zunge rasierklingenartig daherkommenden Schaumwein einen genialen Geschmack. Großartig zu einer Meeresfrüchtplatte und als Solist, wenn der Kopf am nächsten Tag etwas klarer sein soll.

Also, kommt gut damit rein, und ich wünsche euch allen ein frohes, erfolgreiches und gesundes Jahr. „In taste we trust“, auch in 2013!

Über hendrikthoma

Master Sommelier und Gastgeber bei Wein am Limit
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34 Antworten zu 74. Folge – St. Sylvester 2012

  1. Fabian schreibt:

    Mein Spitzname für Patrice: Monmousseux…

  2. Pierre schreibt:

    Ein schöner Abschluss für 2012! Freue mich auf viele weitere Folgen mit guten Tip´s rund ums Thema Wein. Euch allen einen guten Start ins neue Jahr, na dann Prost……..
    Grüße Pierre

  3. Messias schreibt:

    Auch von mir vielen Dank an Hendrik und sein Team für das tolle WaL Jahr 2012 verbunden mit besten Wüschen für 2013. Rutscht gut rein und macht weiter so.

  4. Hardy schreibt:

    Ein schöner Abschluss zu einem schönen Weinjahr. Ein guten Beschluss aus Franken!

  5. Joachim schreibt:

    Eine weitere Sendung, die viel Spaß gemacht hat. Bouvet-Ladubay ist ein toller Produzent – trinke insbesondere den Tresor sehr gerne. Vielen Dank für Wein am Limit in 2012 – hat mich wirklich begeistert. Kartoffelsalat übrigens ebenfalls viel lieber mit Brühe als mit Mayonnaise.

    Einen fröhlichen Jahresschluss wünsche ich Dir,
    Joachim

  6. Gerd Meder schreibt:

    Habe nun fast alle Folgen gesehen ud bedanke mich für die tolle Unterhaltung.
    Habe viele tolle Sachen durch WaL endeckt :-) … weiter so !

  7. Axel Finger schreibt:

    Schöne Folge zum Jahresabschluß!
    Bouvet ist eine Bank und wirklich in jeder Stadt zu bekommen.

    Guten Rutsch!
    Auf das uns das Korkmonster TCA in 2013 verschone!

    Axel

  8. Gerd Meder schreibt:

    Und zum Thema Kartoffeslsalat … Badisch mit Speck ist das einzige … ist so wie mit Champagner und dem Cremant :-)

  9. Michael schreibt:

    Moinsen,

    mal wieder was über Sprudel… Lecker.. Tresor kenne und liebe ich, die Variante ohne Dosage muß ich mir mal zu Gemüte führen. Danke für den Tipp, ist abgespeichert… In 2013 kann gern auch mal wieder was über die sprudelnden Weine philosophiert werden. Deutschland hat auch einiges leckeres zu bieten, das einer Erwähnung bzw. Vorstellung durchaus mal wert wäre.

    Änderungen für 2013? So lange de Qualität der Beiträge erhalten bleibt darfst du ruhig ändern. Ich bleibe dabei… Ohne WaL 2012 wären unter anderem der WTF vom Meierer und der Pichler aus Südtirol glatt an mir vorbei gegangen. Daher bitte auch 2013 ab und an die kleinen, feinen und unbekannten Weingüter erwähnen und vorstellen.

    Dir und den Mitstreitern hier im Blog sowie den WInzern ein gesundes, erfolgreiches und weinreiches 2013,

    Michael

  10. Praterralle schreibt:

    Hallo Hendrik,
    die zweite Liferverkostung hat mir auch extrem gut gefallen. Werde jetzt doch ab und zu einen Südafrikaner trinken.
    Kartoffelsalate wird es zwei geben. Den fränkischen mit Brühe angemachten und den rheinischen mit Mayo. Im Wiener Kartoffelsalat ist nämlich zuviel Zucker drin. Hier heißen die Wiener Würstchen natürlich Frankfurter und es sind immer alle ganz erstaunt, daß diese in Österreich von einem Herrn Lahner eingeführt wurden. Ein Einwanderer aus, na rate mal. Franken natürlich ( Ebermannstadt). Das Rezept ist selbstverständlich aus Frankfurt.
    Als Senf würde ich Dir aber mal den Bautzner Senf vorschlagen. War früher großer Fan von Dijonsenf, kannste aber gegen dieses Produkt aus den neuen Bundesländern voll vergessen.

    Zu Silvester gibt es bei mir deutsche bzw. österreichische Bubbles. Pinot Cuvée Sekt brut vom Bürgerspital aus Würzburg und Bründlmayer Rosé.

    Wünsche Dir und allen hier einen guten Rutsch in ein gesundes und zufriedenes 2013.
    Hoffe die drei Wochen ohne Wein werden nicht zu hart.

  11. Messias schreibt:

    Ich merke gerade, dass ich meine Worte zum Essen vergessen habe. Also, Kartoffelsalat gehört mit gebratener Wurst, Fleischsalat (Mayo), etwas ganz klein geschnittenem Apfel und Spreewaldgurke gemacht. Also süss/sauer, dazu gibts Halberstädter Würstchen (geräuchert). Abschließend mein Senf zum Senf – da kommt mir nur der Bautz’ner mittelscharf auf den Teller. Also andere wär Vaterlandsverrat. (schönen Gruss an Praterralle, der ja scheinbar erfolgreich missioniert wurde ;-) )

    • Praterralle schreibt:

      Schönen Gruß an den Messias,
      darf man das eigentlich so sagen oder ist das schon Blasphemie? Habe an Heilig Abend mit Freunden zusammen fränkische Würste, Holzofenbrot und Pressack mit Bautz´ner Senf gegessen und einen Silvaner von Stahl aus Franken dazu getrunken. Geniale Kombination. Guten Rutsch.

      • Werner schreibt:

        Jetzt habe ich das Jahresabschlussvideo doch tatsächlich erst im neuen Jahr gesehen…..

        Zum Thema Senf möchte ich natürlich auch meinen Senf abgeben: hier in Niederbayern ist der Bautzner Senf inzwischen auch erste Wahl – ausser zu den Gelegenheiten wo unbedingt der süsse Senf gefragt ist, da gibt’s natürlich nur eine Entscheidung: Händlmaier’s!

        An alle ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2013 und Hendrik stell uns bitte noch viele interessante Weine und deren Erzeuger vor!

  12. Rainer schreibt:

    Ehrlich gesagt ist für mich der gute alte “Düsseldorfer Löwensenf” auch genau die Würzpaste die ich mit Tradition und Markenqualität verbinde. Der “richtige” Düsseldorfer Senf kommt woanders her. Die “Selige” Witwe Bergrath hat sozusagen die älteren Rechte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/ABB-Senf

    Tja, so scharf bin ich auf das Zeug nicht, möchte es aber nicht unerwähnt lassen weil hier sonst ja auch immer sehr viel Wert gelegt wird auf echte und ursprüngliche Produkte. In Hamburg darf man statt “Wiener” doch bestimmt auch ne Frikadelle mit Senf essen – oder wie war das mit dem Hamburger? :-)

    Auf die neuen Regeln für Kommentare bin ich gespannt. Wer mal erleben möchte wie es ganz und gar unmoderiert abläuft kann sich im guten alten historischen Usenet ja mal diverse Newsgroups ansehen. ;-)

  13. Olivia schreibt:

    Ha! Bei mir wird’s der Tresor Rose. Dann schein’ ich ja gar nicht so falsch zu liegen ;-) Freue mich auch auf viele weitere WaL Folgen in 2013!!! Du nimmst dem Thema wirklich das elitär angestaubte Flair und machst es zugänglich und lebendig! Vielen Dank dafür! Dir und Allen ebenfalls einen guten Rutsch & alles Gute für’s neue Jahr!

  14. AlenJ schreibt:

    Auf dich, Hendrik, den Armstrong unter den Vinonauten.

    • Rainer schreibt:

      In der Muppet-Show hieße es jetzt auf dem Waldorf-Statler-Balkon:
      „Meinst Du so tot wie Neil oder so gedopt wie Lance?“ ;-)

    • Patrick schreibt:

      Sehr guter Vergleich! Ein kleiner Schritt für einen Hendrik, aber ein großer Schritt für die Menschheit.

  15. Kay schreibt:

    “Er hat nicht das hefegeprägte, toastig-nussige Bukett eines Champagners, sondern vielmehr einen intensiv fruchtigen Duft, der mich an reife Ananas und Boskop-Äpfel erinnert. ” Sehr schön umschrieben und das ist genau das was ich am Champagner nicht so mag. Ich werde mal den Saumur Brut „Trésor“ für mich probieren.

    Ich bin zuerst über Tvino auf dich gestossen und dann hast du ziemlich bald darauf die WAL Sendung gestartet und seither habe ich mir jede Folge mit Vergnügen angesehen. Es ist eine unterhaltsame und einfache Art und Weise sich mit dem Hobby Wein zu beschäftigen.

    Ich hoffe auf viele weitere Sendungen im Jahre 2013 sowie einige Liveverkostungen. Danke für deine Arbeit Hendrik. Es wird darauf noch mehr entstehen und die Arbeit ist niemals “vergebens”.

    Hier ein Zitat für dich:
    “Again, you can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your gut, destiny, life, karma, whatever. This approach has never let me down, and it has made all the difference in my life.”

    Alles gute für das Jahr 2013!

  16. Alex Blindtaster schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch zu 74 tollen Sendungen in diesem Jahr. Eine wahre Bereicherung für alle Weinfans. Zum Kartoffelsalat: Hauptsache keine Mayo!

    VG und einen guten Rutsch!

    Alex

  17. A. Hofer schreibt:

    Auch Ihnen einen guten Rutsch! Kartoffelsalat geht auch nur mit Essig, Öl, Pfeffer, Salz und Petersilie. Den Tresor gibts im Übrigen bei einer Handelsmarke Ihres früheren Arbeitgebers für knapp 16 €, werd ich probieren. Passt das im Übrigen zu Austern (roh mit Zitrone)? Oder haben Sie einen anderen Tipp? Danke im Voraus!

  18. Thomas Kiuntke schreibt:

    Die letzte Sendung im alten Jahr hat mir wieder mal sehr gut gefallen. Dein schauspielerisches Repertoire wird auch immer größer. Man konnte heute auch sehen wie gut es Dir geschmeckt hat (vor allem der Löwensenf). Es müssen ja nicht immer Austern sein.
    Es ist schön Alternativen zum Champagner aufgezeigt zu bekommen an welche ich mich ohne Dich sicher nicht heran gewagt hätte. Dieses Silvester haben wir uns mit Winzersekt eingedeckt werden Deine Tips aber sicher im neuen Jahr .probieren.
    Ansonsten kann man nur sagen, komm gut ins neue Jahr und mach weiter so. Mich würde es freuen dann ein paar mehr deutsche Produkte verkostet zu sehen.

  19. Bernd Meiers schreibt:

    Es waren schon einige Stunden in diesem Jahr, die ich bei WaL verbracht habe. Und was soll ich sagen? Es war keine verschenkte Zeit. Im Gegenteil.

    Alles Gute für 2013!

  20. Marius schreibt:

    Danke für die vielen tollen Sendungen Wein am Limit in 2012. Ich habe viel Spaß gehabt und finde die Art wie hier über Wein gesprochen wird einfach entspannt.
    Für 2013 viel Erfolg und auch weiterhin hoffentlich so spannende Themen und sympathische Gäste :) Prost!
    Grüße Marius

  21. Nicolas schreibt:

    Hallo Hendrik, wie immer super Folge, werde ich mal testen auch wenn für heute schon der Champagner gekühlt wird (aber nicht vom Discounter ;) ). Freu mich schon auf viele weitere Folgen und live Events in 2013 :) Zum Kartoffelsalat: lieber Brühe. Rutsch gut rüber…

  22. Florian H. schreibt:

    Toller WaL- Abschluss für 2012.
    Danke Hendrik und mach 2013 bitte genauso weiter!!!

    Liebe Grüße aus Stuttgart
    Flo

  23. Betti B. Witt schreibt:

    Schöne Folge! Guter Tipp! Ich liebe Bouvet-Ladubay seit ich das herrliche Gesöff vor siebzehn Jahren das erste Mal probiert habe. Kennengelernt duch Benoit Defranoux, der für Bouvet-Ladubay arbeitet. Ein gutes Jahr 2013!

  24. Marco Rosso schreibt:

    Toller Abschluss für 2012 ! Frohes neues Jahr 2013 !!!

  25. Tobias Z. schreibt:

    Gutes Neues Jahr liebe Weinfreunde,

    lieber Hendrik, souverän geköpft, aber schade um den praktischen Flaschenhals. So muss man halt alles austrinken. Die Kombination scharfer Senf und direkt darauf einen solchen Sekt ist zumindest “spannend”, muss ich bei Gelegenheit echt mal testen. Auch für mich gilt, ein schön gemachter fruchtiger Winzersekt oder Cremant ist eine echte (nebenbei auch preisliche) Alternative zu den oft recht buttrigen oder toastigen Champagner.
    Freue mich auf die Folgen 2013.
    Grüße
    Tobias

  26. Daniel S. schreibt:

    Auch von mir ein frohes Neues an alle! Ich freue mich auf ein weiteres interessantes Jahr mit WaL und bin bereits gespannt auf die angekündigten Veränderungen. In diesem Sinne Hendrik: weitermachen!

    VG
    Daniel

  27. Sven schreibt:

    Souverän, sachkundig, echt, authentisch, respektvoll und nachhaltig – danke für ein hervorragendes Weinjahr mit WaL, Hendrik! Alles Gute für 2013.

  28. Reblaus1975 schreibt:

    Hi Hendrik,
    2012 war ein tolles WAL-Jahr. Alles gute für 2013.

    Gruß
    Reblaus1975

  29. Rainer schreibt:

    Schade, schon wieder hängt seit gestern ein Kommentar von mir im Filter fest, hatte 2 Wiki-Links zitiert, das scheint wohl der Grund zu sein? ;)

    Bereits in 67. Folge – “Am Kap der Stürme!” habe ich auf die ZDF-Zoom-Reportage zum Thema Wein hingewiesen sowie einen Link hinterlassen. Im Video, dass sich jeder den es interessiert, ansehen sollte, ist auch zum Thema “Holzeinsatz” interessantes aus Spanien und einem Bio-Weingut in USA
    zu sehen.

    Bei Video-Minute 24:10 in dem kalifornischen Bioweingut steckt der Winzer die Bretter (KEIN SPERRHOLZ! Massive Eichenbretter!) in den Tank. In der spanischen ALDI Reserva-Kellerei werden tatsächlich kleine Eichenholzfässer sog. Barriques verwendet. Die Reifezeit findet aber auch im Stahltank statt, darum die hellere Farbe des Weines. Er wäre sonst dunkler wenn er NUR im Holzfass reifen würde – das ist aber erlaubt und kein Betrug!!!

    Wer mal für kleines Geld einen Eindruck von deutlich schmeckbarem Holz und vergleichsweise dezenter kaum wahrnehmbaren Einsatz bekommen möchte, probiert den im ZDF-Beitrag genannten Aldi 2007 Carinena Reserva, Goldmedaille Berliner Wein Trophy 2012 (deutlicher, aber runder “Holzkuss”) und den Aldi 2005er EPULUM Rioja Gran Reserva DOC, Mundus Vini 2011 internationaler Weinpreis. Der letztgenannte hat mich für seine 6,49 EUR so stark beeindruckt, dass ich mir davon 6 Fl. eingelagert habe. Beide Weine waren erst vor kurzem Aktionsware, es lohnt sich aber sich die beiden vorzumerken, irgendwann kommen die oder ähnlich gute aus der Region wieder.
    Google hilft! ;)

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